• LOCATION 37 | Kapstadt zu Fuss: Von der Sklavenherberge zum Bo-Kaap

    Gegenüber vom Bo-Kaap Museum

    Stoppen Sie hier und schauen Sie auf das cremefarbene Gebäude mit seinem wellenförmigen Dachgesims und der hohen Stoep. Dies ist das Bo-Kaap Museum.
    Das wellenförmige Gesims charakterisierte vor langer das Bo-Kaap, heute existieren nur noch zwei Gebäude in diesem Stil. Das Museum ist das älteste, unveränderte Gebäude im Bo-Kaap. Schauen Sie sich die Eingangstür einmal genau an – dies ist eine sogenannte bo-en-onder’ Tür, auch als Schlangentür bekannt.
    Die horizontale Offnung ermöglicht es, dass der obere Türteil geöffnet werden kann, während der untere geschlossen bleibt– so kann Luft und Licht in das Haus strömen. Und Kinder spielen sicher hinter der Tür, und die Schlangen bleiben draussen.
    Stellen Sie sich plötzlichen Sturm und Regen vor. Tür zumachen? Oh nein, man würde das Licht verlieren. Was also muss man tun? Schauen Sie sich das Fächerlicht über der Tür an - es ist ein Schiebefenster und der innere Teil kann heruntergezogen und auf der unteren Türhälfte verankert werden, und so bewahrt man sich das Licht.
    Es gibt nur noch 2 solcher Türen in Kapstadt – hier im Musem und in Nr 14 Keerom Street, gegenüber dem Obersten Gerichtshof.
    Das Museum bezeugt das religiöse Erbtum vom Bo-Kaap und seine sozial-politische Entwicklung.
    Nehmen Sie sich am Ende der Tour zur Besichtigung Zeit.

    Etwas weiter unterhalb vom Museum, findet man den Laden 'Rocksole', ein weiteres Merkmal vom Bo-Kaap. Seit über einem Jahrhundert reparariert hier die Jaga Familie Schuhe. Jagar Jivan Parmar, ein Schumacher aus Bombay (Mumbai) liess sich 1902 am Kap nieder und eröffnete seinen Schumacherladen.
    Es könnte ja sein, dass ihre Schuhe nach dieser Tour reparaturbedürftig sind – nun wissen Sie, wohin zur Reparatur!

    Unser letztes Ziel auf der Tour wartet. Laufen Sie nach rechts die Wale Street hoch. Ich warte etwas höher auf Sie.

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Kapstadt zu Fuss: Von der Sklavenherberge zum Bo-Kaap