• LOCATION 23 | Kapstadt zu Fuss: Von der Sklavenherberge zum Bo-Kaap

    Obere Ende der Dorp Street

    Bleiben Sie kurz hier stehen. Nette kleine Häuser säumen die Dorp Street. Ihr Bauherr und Besitzer im frühen 19.Jahrhundert war der Küster der Holländisch Reformierten Kirche in Kapstadt, der Groote Kerk. Er hieß Jan de Waal und in wahrem entrepreneurial Sinn vermietete er diese einst einstöckigen Häuser an Handwerker aller Rassen und Religionen. So wurden
    sie als die 'huurhuisjes', die Mietshäuser, bekannt.
    Können Sie im Hintergrund die typischen Mietskasernen auf den Ausläufern vom Signalberg sehen? Dieses Gebiet ist bei vielen noch bekannt als Schotsche Kloof, die Schottische Schlucht, nach dem ursprünglichen schottischem Großgrundbesitzer. Die Gebäude wurden zwischen 1938 und 1942 ausschließlich für Musleme errichtet. Der Ratsherr Dr. Abdullah Abduraghman war für diese Entwicklung verantwortlich, als Bo-Kaap in den 1930er Jahren zum Slum erklärt worden war und man beabsichtigt hatte, alle alten Häuser abzureißen. Dies war der Anfang. Insgesamt plante man 400 solcher Wohneinheiten, die auch mit toekamandis versehen sein sollten. Das sind Waschgelegenheiten für das Waschen der Verstorbenen.

    So, nun drehen wir um, laufen die Dorp Straße zurück und biegen in die nächste Seitenstraße linkerhand ein. Das ist die Chiappini Straße. Ich warte etwas weiter unten in der Straße auf Sie.

Preview mode limited to first 3 locations.
Kapstadt zu Fuss: Von der Sklavenherberge zum Bo-Kaap